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Digitalrevolution im Gesundheitssektor

eHealth, Telemedizin, Smart Health sind Umschreibungen für dasselbe Phänomen: eine gesundheitliche Vorsorge und medizinische Versorgung, in der Elektronik verstärkt zum Einsatz kommt. Dadurch können Erkrankungen oder Beeinträchtigungen schneller erkannt und effizienter behandelt werden sowie ein gesundheitsbewusstes Leben unterstützt werden. Beispiele sind:

  • Hybrid-OPs, in denen Mediziner mit Hilfe bildgebender Verfahren (Röntgen, CT, MRT) Operationen an schwer zugänglichen Organen, z.B. dem Herzen, durchführen und dabei nur minimale Wunden verursachen.
  • Telemonitoring, bei dem mit Hilfe mobiler Geräte der Gesundheitszustand eines Patienten kontinuierlich überwacht wird. Die Daten, z.B. Blutdruck- oder EKG-Werte, werden zur Ferndiagnose an einen Arzt weitergeleitet.
  • Nahezu unsichtbare Hörgeräte, die über Bluetooth mit einer Smartphone-App geregelt werden.
  • Activity Tracker oder andere tragbare Datenverarbeitungseinheiten (Wearables).

Fachwissen ist gefragt

Damit die elektronischen Prozesse bei der medizinischen Diagnose und Therapie reibungslos funktionieren, werden Fachleute gebraucht. Als Gesundheitselektroniker bzw. -elektronikerin verfügen Sie über das ingenieurwissenschaftliche Know-how, um elektronische Geräte zu entwickeln und anzupassen, wissen aber auch um die medizinischen und klinischen Rahmenbedingungen, die beim Bau elektronischer Geräte berücksichtigt werden müssen.

Gesundheitselektronik an der HTW Berlin

Im Bachelor-Studiengang Gesundheitselektronik an der HTW Berlin werden Ihnen die nötigen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen insbesondere aus der Elektrotechnik, Elektronik und Informatik sowie die Grundlagen der Medizin vermittelt. Die Schwerpunkte liegen auf

  • eingebetteten Systeme in der Diagnostik und Therapie,
  • medizinischer Sensorik, Messtechnik, Signalverarbeitung und Akustik,
  • bildgebenden Verfahren in der Diagnostik.

An der HTW Berlin lernen Sie darüber hinaus die rechtlichen Grundlagen bei der Zulassung von Geräten sowie konstruktionstechnische Aspekte kennen.